„Perfekt abgestimmt – Führungskräfte zwischen Karriere und Familie“

Fast 100 Führungskräfte von Fraport und weiterer DAX und M-DAX Unternehmen kamen am 28.11.2017 zusammen, um im Rahmen einer Konferenz zum Thema Vereinbarkeitskultur zu Beruf und Familie in Unternehmen, miteinander über entsprechende Handlungsfelder zu diskutieren. Ziel war es, gemeinsam mit Vertretungen der Bundespolitik,  Unternehmensstrategen, Wissenschaft und Wirtschaft,  den Weg zu bereiten, für eine moderne, den Anforderungen von Gesellschaft und Unternehmen gerecht werdende, Ausrichtung der Unternehmenskultur.

 Michael Müller, in seiner Rolle als Regionalbotschafter Hessen für das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, das vom Bundesfamilienministerium und der DIHK gesteuert wird, lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Austausch ein. Nach Keynotes von Dr. Sonnenschein, Geschäftsführer einer der bekanntesten Unternehmensberatungen Deutschlands, AT Kearney, mit wichtigen Impulsen für die Zukunft, und Volker Baisch, Geschäftsführer der Väter GMBH Deutschland, der die Sichtweise der modernen Väter anbrachte, gab es noch eine Einschätzung des Themas aus Sicht der Politik. Die Aufgabenleiterin „Familie“ Petra Mackroth, die seit Jahren das Thema „Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ begleitet, nahm die Rückmeldungen der Wirtschaft, aber auch Signale von Beschäftigten mit Familienpflichten auf. Ganztagesbetreuung und mehr Zeitsouveränität, wie auch der gesetzliche Anspruch auf „Home Office“ waren einige Themen, die angesprochen wurden.

Das Format der Konferenz ermöglichte es vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich aktiv einzubringen. In einer Talk-Runde gab es „Best-Practice-Beispiele“ von Daniela Karden, Talent Management und Diversity, Bosch und eine wissenschaftliche Einordnung des Themas durch Frau Dr. Junker, Lehrstuhl Sozialpsychologie, Goethe Universität Frankfurt.

Im Rahmen von Thementischen wurden abschließend intensiv Themen besprochen, wie beispielsweise Top-Sharing, Aushandlungsprozesse, Telearbeits-Regelungen, Führung in reduzierter Vollzeit. Impulse von Adidas, Vodafone, Lufthansa, SAP, sowie weiterer Expertinnen und Experten ermöglichten einen intensiven Austausch. Nadja Alber war als Impulsgeberin eingeladen und moderierte sehr gelungen und ergebnisreich gemeinsam mit einem Manager von Fraport eine der sechs Themeninseln.

Die Rückmeldung zur Veranstaltung war sehr positiv. Klar war, dass der Weg zu einer neuen Vereinbarkeitskultur lang und steinig ist. Aber, dass alle Beteiligten an dieser Ausrichtung festhalten wollen war erklärtes Ziel aller.

Jetzt auch Prozessbegleiterinnen für das Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur

Das Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Es unterstützt Unternehmen sowie Beschäftigte in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen dabei, ein besseres Arbeitsumfeld zu entwickeln. Im Rahmen eines professionell begleiteten Prozesses werden hierzu individuelle, betriebsspezifische Aktivitäten umgesetzt. Das Besondere dabei: sämtliche Maßnahmen werden unter Beteiligung der Belegschaft auf Basis einer Mitarbeiterbefragung erarbeitet.

Das Audit ist aus unserer Sicht ein hervorragendes  Instrument, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Win­Win­Situationen für sie und  ihre Mitarbeiter zu schaffen und damit die Zukunft zu sichern. Wir wollen mit  unserer langjährigen Erfahrung dazu beitragen, dass dies bei vielen Unternehmen gelingt.      

 Daher sind wir bei der Auditierung als Prozessbegleiterinnen zentrale Ansprechpartnerinnen und Impulsgeberinnen, die Unternehmen durch den gesamten Prozess des Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur führen.

 

 

Ausbildung zum Elternguide – erster Durchgang erfolgreich absolviert

Im Herbst 2017 startete erstmals unsere Ausbildung zum betrieblichen Elternguide. Mit insgesamt 12 Teilnehmern wurden an zwei Tagen Grundlagen und weiterführende Inhalte zum Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Unternehmen vermittelt und gemeinsam erarbeitet. Die Gruppe setzte sich aus unterschiedlichsten Berufsfeldern zusammen und zeugte von hoher Multiprofessionalität, was einen deutlichen Mehrwert im Austausch für alle bedeutete.

Mit Hilfe verschiedener Methoden wurden zum einen gesetzliche Grundlagen und konkrete Bestandteile einer familiensensiblen Firmenkultur vermittelt. Zum anderen wurden durch Gruppenarbeitsphasen Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit und der Rollenfindung des Elternguides im Unternehmen eigenständig herausgearbeitet.

Die Teilnehmer schätzten bei der Schulung insbesondere den gegenseitigen Austausch und den Aufbau eines Netzwerkes, um von den Erfahrungen der anderen in der Praxis profitieren zu können. Aufgrund dessen sind weitere Netzwerktreffen für das Jahr 2018 geplant.
Zusätzlich zur theoretischen Vermittlung und Erarbeitung in Gruppen erhalten die Teilnehmer bei dieser Ausbildung umfangreiches Material zur Thematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowohl als Hilfestellung für sich als Elternguide, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen.

Teilnehmerstimmen:
„Das Seminar ist sehr hilfreich für alle die mit dem Thema starten wollen oder schon lange arbeiten. Am Ende hat man eine Orientierung im Ganzen und ist wieder mit Gesetzesänderungen auf dem neusten Stand. Das Thema Elternzeit und Co ist sehr umfangreich aber in dieser Schulung gut aufbereitet. Dieses Seminar kann man sehr empfehlen und die Referentinnen sind sehr gut.“ Ute Weisenbach, Mitglied des Betriebsrates der BASF SE

„Sehr guter Gesamtüberblick über alle Themen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Teilnahme lohnt sich, um seine Kenntnisse zu vertiefen. Die Referentinnen waren sehr gut vorbereitet und es blieb genügend Raum zum Netzwerken.“ – Julia Schneider, Bildungswissenschaft M.A., family&kids@work UG

Weitere Informationen auch unter MRN Qualifizierung zum Elternguide.

Nächste Termine:

Donnerstag, 22. Februar 2018 und Donnerstag, 8. März 2018 in Mannheim , Metropolregion Rhein Neckar. Ausgebucht. Anmeldung für Warteliste unter alice.guentert@m-r-n.com

Dienstag, 20. März 2018 und Dienstag, 10. April 2018 am Starnberger See, Haus Buchenried. Anmeldung unter: nadja.alber@elvisory.de

Dienstag, 5. Juni 2018 und Donnerstag, 28. Juni 2018 in Mannheim , Metropolregion Rhein Neckar. Anmeldung unter: alice.guentert@m-r-n.com

Erfolgreicher Abschluss: Zertifizierter Lern-Coach

Nachdem meine Geschäftspartnerin Christiane Kuntz-Mayr bereits im vergangenen Jahr erfolgreich die Weiterbildung zum Lern-Coach abgeschlossen hat, bin auch ich seit wenigen Wochen als Lern-Coach zertifiziert.  

Wir beide legen dabei den Schwerpunkt unserer Arbeit als Lern-Coach in die Begleitung berufstätiger Eltern. Diese unterstützen wir dabei, sich zumindest in Teilen von der Verantwortung gegenüber ihren Kindern hinsichtlich des Themas Hausaufgaben und Lernen zu lösen - damit die Beziehung zu den Kindern gestärkt wird. Die Tagesseminare in Unternehmen für ihre Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern sind aus meiner Sicht ein sehr guter und wichtiger Schritt, Eltern zu unterstützen und Doppelbelastungen zwischen Beruf und Schule zu verringern. Ich freue mich, mit meiner Ausbildung meine Kompetenzen erweitert zu haben, um künftig auch selbst Seminare für Eltern leiten zu können.

 

Nadja Alber auf dem Podium bei den Frauenwirtschaftstagen 2017 in Baden-Baden

Unter dem Thema Chancen durch Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fand am 21.10.2017 die Veranstaltung im Rathaus Baden-Baden statt.
Margret Mergen, Oberbürgermeisterin Baden-Baden, begrüßte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Vormittags.
Die Veranstaltung bot neben einem Impulsvortrag von Frauke Goll, Leiterin DIZ Digitales Innovationszentrum FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe eine Diskussionsrunde zum Thema „Ist Digitalisierung mehr als Homeoffice?“, zu der Nadja Alber eingeladen war, Informationen rund um den Themenkomplex Arbeiten 4.0 mit dem Schwerpunkt auf der Nutzung der in der Familienzeit erworbenen Kompetenzen.

Mehr dazu unter: Frauenwirtschaftstage in Baden-Baden

Zu Gast beim dreiCday in Karlsruhe

Creative Collaboration Culture – dafür steht dreiC. Für uns interessant genug, um uns für die Veranstaltung am 20.10.2017 in Karlsruhe anzumelden. Denn es passt zu dem, was wir auch für die Neue Vereinbarkeit als notwendig erachten. Kreative Lösungen um z. B. Jobsharingmodelle zu etablieren, Zusammenarbeit die von Wertschätzung für Vielfalt geprägt ist und eine Kultur, die nach Win-Win-Lösungen für das Unternehmen und die Mitarbeiter strebt.
Wir waren von den präsentierten Inhalten und den spannenden Open Space Sessions sehr angetan. Überzeugt hat uns auch die Lokation. Auch die Räumlichkeiten der Karlshochschule waren sehr gut für eine Veranstaltung dieser Art geeignet.

Mehr Mut für die Digitale Zukunft

Das war die Kernbotschaft, die wir vom Wirtschaftsforum „Digitale Zukunft – chancenreich und chancengleich“ am 9. Oktober im Haus der Wirtschaft in Stuttgart mitgenommen haben.

Sowohl die Eröffnungsrede von Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als auch viele weitere Vorträge und Podiumsdiskussionen zielten in diese Richtung: die Chancen der Digitalisierung mutig zu nutzen. Und zwar sowohl als Unternehmen und als Arbeitnehmer.

Digitalisierung ist ein Mindset Change. Es geht um die Unternehmenskultur. Und darum die Angst zu überwinden. Diese ist der größte Innovationskiller. Um Angst zu überwinden braucht es Vertrauen. Vertrauen setzt Verstehen voraus. Nur wenn wir verstehen, was Digitalisierung bedeutet - für die Gesellschaft und jeden Einzelnen, können wir Vertrauen aufbauen und die Chancen sehen und ergreifen. Wir brauchen dafür mehr digitale Aus- und Weiterbildung für alle.

Es wurde auch deutlich, dass in Zukunft nicht mehr das (Fach)Wissen entscheidend ist, um erfolgreich im Beruf zu sein. Vielmehr geht es darum Kompetenzen wie Zeitmanagement, Priorisierung, Fokussierung, Analytik, Problemlösungsfähigkeiten, Erkennen von Zusammenhängen und Angstfreiheit zu stärken. Auf Basis dieser Kompetenzen lassen sich die Chancen der Digitalisierung am besten nutzen.

Ein Beispiel, das uns beeindruckt hat: Mutig eine digitale Chance genutzt haben aus unserer Sicht die Gründerinnen von Tandemploy. Beide haben voller Mut und Überzeugung ein Startup auf den Weg gebracht, das Unternehmen dabei unterstützt, flexible Arbeitsmodelle aktiv zu fördern und Jobsharingmodelle umzusetzen. Und damit Menschen die Möglichkeit zu geben, Tandempartner zu finden, mit denen sie spannende und Aufgaben teilen können.

Etwas kontrovers wurde das Thema des flexiblen Arbeitsortes diskutiert. Die Digitalisierung ermöglicht es, dass immer mehr Tätigkeiten unabhängig vom Arbeitsort erledigt werden können. Homeoffice und mobiles Arbeiten halten immer mehr Einzug in viele Unternehmen. Ein Gewinn: weniger Zeitaufwand, um zur Arbeit zu kommen. Diese Zeit kann für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben genutzt werden. Ein Risiko: es kann zur Isolation im Homeoffice und zu einer verstärkten Entgrenzung von Arbeit und Privatleben kommen. Einige Teilnehmer, deren Unternehmen verstärkt auf Teamarbeit setzen, sehen es eher skeptisch, wenn die Teams nicht in einem Raum zusammenarbeiten. Wir hoffen, dass es in naher Zukunft selbstverständlich ist, dass Beschäftigte auf Wunsch mobil Arbeiten können, sofern die Tätigkeit dies grundsätzlich zulässt.

Nadja Alber wird ELvisory am Samstag, den 21. Oktober 2017 bei der Veranstaltung Chancen durch Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen der Frauenwirtschaftstage in Baden-Baden auf dem Podium vertreten.

Rechtsanspruch für Betreuung von Kindern im Grundschulalter und darüber hinaus

So ziemlich jede Zeitung greift heute das Thema ‚Betreuung für Kinder im Grundschulalter‘ auf. Eine Studie hat gezeigt, dass hier dringender Nachholbedarf besteht. In den letzten Jahren wurde sehr viel investiert in die Betreuung von Kleinkindern - was gut ist. Und auch noch weitere Investitionen erfordert. Insbesondere im Hinblick auf die Qualität der Betreuung und die notwendige gesellschaftliche Anerkennung derjenigen, die als Erzieherinnen und Erzieher tagtäglich wertvolle Zukunftsarbeit leisten.

Aus unserer Sicht ist jedoch auch das Grundschulalter ‚zu kurz‘ gesprungen. Mindestens die 5te und 6te Klasse muss noch mit abgedeckt werden. In den meisten Bundesländern findet ab der 5ten Klasse der Übertritt in die weiterführende Schule statt. Und unsere Erfahrung zeigt, dass gerade dann viele Mütter ihre Arbeitszeit reduzieren. Der Schulwechsel ist für viele Familien eine große Herausforderung, da die Kinder nicht nur eine andere Umgebung, sondern auch neue Lehrer und neue Mitschüler verarbeiten müssen. Noch mehr als in der Grundschule wird Leistung erwartet - meist von den Eltern. Aber auch von den Schulen. Gerade Gymnasien ‚sieben‘ häufig, da es in den meisten Bundesländern keine verbindliche Gymnasialempfehlung mehr gibt. Daher werden Mütter häufig zu Nachhilfelehrern, damit die Kinder den neuen Herausforderungen gerecht werden. Das tut häufig der Beziehung nicht gut, der Karriere der Mutter meist auch nicht. Um die Familien besser zu unterstützen und Kindern mehr Chancengleichheit zu sichern, sollte daher ‚Betreuung für Kinder‘ auf jeden Fall bis zum Ende der 6ten Klasse umgesetzt werden. Und zwar nicht in Form von Aufbewahrung, sondern von hochwertigen Bildungsangeboten, die dazu beitragen, die Kinder gut auf das Leben vorzubereiten.

 https://bildungsklick.de/schule/meldung/wir-brauchen-einen-rechtsanspruch-auf-betreuung-fuer-kinder-im-grundschulalter/

Termine – Weiterbildung zum Elterguide in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar

Während Unternehmen heftig um die besten Fach- und Führungskräfte ringen, möchten Eltern heute ihre Erziehungs- und Familienaufgaben partnerschaftlich meistern. Mit unserem Angebot – der Qualifizierung zum Elternguide – bieten wir Arbeitgebern ein weiteres Instrument an, um ihre familienbewusste Personalarbeit nachhaltig auszubauen. Arbeitgeber, die ihre Beschäftigten mit Kind unterstützen möchten, können eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter in der zweitägigen Qualifizierung zum innerbetrieblichen Ansprechpartner, dem „Elternguide“, ausbilden lassen. Der Elternguide begleitet Führungskräfte und sämtliche Beschäftigten in allen Fragen der Vereinbarkeit. Er informiert zu Mutterschutz und Mutterschaftsgeld, Elternzeit und Elterngeld, Wiedereinstieg und vielem mehr. Zudem berät er kompetent zu unternehmensinternen Regelungen, gibt Orientierung zu Kinderbetreuung und vermittelt an Anlaufstellen.

Alle Elternguides können in ein Netzwerk aufgenommen werden, wo sie vom regelmäßigen Informationsaustauch profitieren und ihr Wissen stets aktuell halten.

Weitere Informationen zur Weiterbildung.

ELvisory bietet die Veranstaltung in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar zu folgenden Terminen an:

13. und 26. Oktober 2017, jeweils von 9.00 bis 18.00 bzw. 17 Uhr, in den Räumen der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH in Mannheim, N 7, 5-6 (ausgebucht)

22. Februar und 8. März 2018, jeweils von 9.00 bis 18.00 bzw. 17 Uhr, in den Räumen der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH in Mannheim, N 7, 5-6

Interessierte wenden sich bitte an Alice Güntert (Telefon: 0621 12987-41 und E-Mail: alice.guentert@m-r-n.com)

Zu Gast bei den Ludwigshafener Personalgesprächen

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, zu Gast bei den Ludwigshafener Personalgesprächen zu sein. Gastgeberin Frau Prof. Dr. Rump lieferte sich ein spannendes und unterhaltsames „Duell“ mit ihrem Gast Martin Gaedt

Im „HR-Mambo“ hatten beide Teilnehmer auf der Bühne je 4 Minuten Zeit, ihre Meinung zu den Begriffen „Musterbruch“, „DNA“, „work-life-balance“ und „Generation Y / Z“ mit dem Publikum zu teilen.

Während Herr Gaedt sehr anschaulich mit unterschiedlichen Duplofiguren und Tieren die DNA unterschiedlicher Unternehmen zu einem Cocktail mixte, stimmt Frau Prof. Dr. Rump alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr nachdenklich mit ihrer Definition von „work-life-balance“ und der dahinterstehenden Frage, ob sie selbst noch in dem bisherigen Tempo bis zur Rente arbeiten könne und wolle.

Wie die Generationen künftig miteinander arbeiten können, kommentierte eine Zuschauerin aus der Generation Z, die der Meinung war, dass die Sprache sowie die Interessen der Generationen sehr unterschiedlich sind. Sie appellierte an die ältere Generation sich auch mit den Themen der Jüngeren auseinander zu setzen:
„Man muss nicht immer über Donald Trump oder den G8 Gipfel sprechen; man kann auch einfach mal über Mode reden.“ Dies war zwar ein amüsanter Beitrag; stärkte jedoch nicht mein Vertrauen in die kommende Generation. Ich hoffe, dass die in den Medien häufig verbreitete Meinung über die Generation y und Z nur bedingt stimmen; andernfalls nimmt der Fachkräftemangel sicherlich rasant zu.

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